Aussaatanleitung

Ein Wort vorweg:

Das Gelingen einer Aussaat hängt von Faktoren ab wie Alter des Saatguts, Temperatur und Wasserversorgung. Die angegebenen Zeiträume, in denen die Kulturabläufe beschrieben sind, sind daher Richtwerte, die nur unter idealen Bedingungen zutreffen und in den seltensten Fällen in einem Privathaushalt anzutreffen sind. Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen und findet mit der Zeit 'seine' Methode heraus. Und das ist es, was das Gärtnern so spannend macht.

Was ist bei einer Freilandaussaat zu beachten?

Die Aussaat ins Freiland ist bei den meisten heimischen Wildkräutern und Gemüsearten die beste Lösung. Diese Pflanzen sind robust, brauchen nicht gehätschelt werden und einige nehmen es einem sogar übel, wenn man sie versetzt.

Das Beet sollte von unerwünschten Beikräutern gesäubert sein und 2-4 Wochen vor der Aussaat gedüngt und/ oder mit Kompost angereichert sein. Der Boden sollte locker sein und vor der Aussaat ist das Beet durchdringend gewässert. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Einen ist eine Breitwürfige Aussaat möglich. Dies wird beispielsweise bei Ringelblumen angewendet. Man streut großzügig die Saat über das Beet. Sie sollten nicht zu dicht beieinander liegen, damit sich die Pflanzen später nicht behindern. Als Faustregel streut man die Samen so, dass sie zwei Fingerbreit auseinanderliegen. Gegebenenfalls harkt man die Samen etwas ein. Nun geschieht alles Weitere von allein, man muss nur darauf achten, dass die Saat nicht austrocknet. Beim Gießen nicht mit einem zu harten Strahl die Saat wegspühlen.

Bei der Aussaat in Reihen, wie man es beispielsweise bei Gemüse macht, wird eine kleine 5 cm tiefe Rille in den Boden gezogen. Die Samen werden in die Rille gesät und diese wird wieder verschlossen. Streut man sehr dicht, müssen später die Pflänzchen vereinzelt werden um genügend Platz zum Wachsen zu haben. Man kann aber auch hier mit genügend großem Abstand aussäen um sich das Vereinzeln zu sparen.
Aussaat von Bohnenkraut

Welches Substrat ist das Beste für Aussaaten in Gefäßen?

Das Substrat sollte eine feine Stuktur haben, locker, leicht humos und nährstoffarm sein. Im Handel gibt es Aussaatsubstrate, die hauptsächlich aus Torf bestehen und mit Kokosfasern oder Perlite angereichert sind. Perlite sind kleine weiße Kügelchen, die ähnlich wie Styropor aussehen. Perlite ist ein Naturmaterial, welches durch seine puffrige Struktur das Substrat durchlüftet. Die Ausaatsubstrate sind schwach gedüngt um den Keimlingen eine Starthilfe zu geben.

Keinesfalls sollte man stark aufgedüngte Blumenerde verwenden. Die Keimlinge würden durch den hohen Salzgehalt verbrennen.

Man kann auch die Erde eines frischen Maulwurfhügels mit etwas Sand mischen. Die Erde kommt aus tiefen Schichten und ist nicht mit unerwünschten Beikrautsamen versetzt.

Substrat

Welche Gefäße sind für Aussaaten geeignet?

Als Gefäße zur Aussaat eignen sich Schalen aus einem wasserfesten Material wie Kunststoff oder Styropr.

Die Schalen sollten eine Höhe von etwa 5-8 cm haben. Um einen Wasserabzug zu gewährleisten, müssen die Schalen unten Löcher haben. Spezialle Aussaatschalen gibt es im Handel, man kann aber auch die Obstschälchen in denen Erdbeeren o.ä. verkauft werden nehmen. Man sollte diese etwas flacher schneiden um Substratverlust zu vermeiden. Der Wurzelraum der Keilminge braucht nicht tiefer als 4 -6 cm sein.

Alternativ zu Aussaatschalen bieten sich Multitopfplatten oder Quickpots an. Diese gibt es ebenfalls in verschiedenen Größen. Man sät nun pro Zelleneinheit 1-5 Samen. Hier wurzeln die Keimlinge bis nach unten und können dann herausgedrückt und gepflanzt werden. Die Aussaat in Quikpots ist sehr zeitsparend, da man den Vorgang des Pikierens überspringt. Allerdings braucht man mehr Platz, um die Quickpots aufzustellen. Ein Gewächshaus ist hier von Vorteil.

Aussaatschalen

Was ist bei der Aussaat zu beachten?

Das Substrat wird in die Schalen gefüllt, glatt gestrichen und fest gedrückt. Die Schalen sollten einen kleinen Rand behalten, der aber keinesfalls so hoch ist, das er die Keimlinge beschattet. Nun wird mit einer feinen Brause das Substrat bewässert. Lassen Sie es ein paar Minuten abtrocknen. Nun die Samen in eine kleine Papiertüte füllen und mit Hilfe eines leichten Tippens mit dem Zeigefinger die Saat gleichmäßig auf das Substrat streuen.

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Bei Dunkelkeimern wird die Saat mit etwas Substrat abgesiebt. Als Faustregel gilt, daß etwa dreimal soviel Substrat die Saat bedecken soll, wie das Samenkorn dick ist. Auf ein paar Millimeter kommt es aber nicht an. Bei Lichtkeimern hingegen bleiben sie Samen unbedeckt. Auf den Unterschied zwischen Licht- und Dunkelkeimern wird weiter unten noch eingegangen.

Aussaat5


Es empfiehlt sich, ein Etikett mit dem Namen der Pflanze zu schreiben. Um Erfahrungswerte zu sammeln ist es auch schlau, das Datum darauf zu schreiben.

Nun deckt man die Schale mit einer Glasplatte oder Frischhaltefolie ab. Alternativ kann man auch eine durchsichtige Plastischale nehmen, die genau auf die Aussaatschale passt. So entsteht gespannte Luft, die das Keimen fördert. Was gepannte Luft ist und wie sie entsteht, wird im nächsten Abschnitt beschrieben. Die Saat darf nicht austrocknen. Am Besten mit einer Blumenspritze die Oberfläche immer feucht halten. Da jetzt kaum Feuchtigkeit verbraucht wird, darf noch nicht richtig gegossen werden, da sonst die Gefahr besteht, das die Samen faulen.

Aussaat6

Was ist gespannte Luft?

Als gespannt bezeichnet man den Zustand der Luft, wenn sie mit dem größtmöglichen Anteil von Wasserdampf gesättigt ist. Als Beispiel nehmen wir unser Minigewächshaus aus zwei Erdbeerschalen. Unten ist feuchtes Substat, die ersten Pflanzen sind schon gekeimt und über den Pflanzen ist Luft.
Im Minigewächshaus beträgt die Temperatur 20°C. Wasser- und Luftmoleküle haben das Bestreben, sich zu binden. Dies geschiet sowohl im Boden als auch in der darüber befindlichen Luft. Es dringt also Luft in den Boden ein und bindet sich an Wassermolekühle. Gleichzeitig steigt Feuchtigkeit aus dem Boden auf und bindet sich an Luftmoleküle. Man spricht von 100% relativer Luftfeuchte, wenn die Luft keine Wassermolekühle mehr aufnehmen kann. Die Kondensationsrate und die Verdunstungsrate sind ausgeglichen. Mit anderen Worten, wir haben gespannte Luft. Dieser Zustand ist von der Temperatur abhängig. Steigt die Temperatur, dehnen sich die Luftmoleküle aus und können mehr Wassermoleküle aufnehmen. Fällt die Temperatur der Luft, zieht sie sich zusammen und kann nicht mehr alle Wassermolekühle halten. Diese bilden dann Tröpfchen und kommen als Kondenzwasser nieder, welches an den Wänden des Gewächshauses und den Blättern der Pflanzen hängen bleibt. Nun wäre es an der Zeit, einmal zu lüften, damit kein Schimmel entsteht. Bei alledem ist natürlich zu bedenken, das auch die Pflanzen atmen. Sie verbrauchen Luft und Wasser bei der Nährstoffaufnahme und geben beides über die Blätter wieder ab. Die Luftfeuchte schwankt also ständig, da die Pflanzen proportional zu ihrer Größe Luft und Wasser verbrauchen und produzieren.

Gespannte Luft

Wo stellt man die Aussaatschalen hin?

Die Keimtemperatur ist bei Pflanzen unterschiedlich. Wir haben sie in den jeweiligen Produktbeschreibungen immer angegeben. Es ist wichtig, diese zu beachten.

Die Aussaatschalen sollen in der Regel warm und hell stehen, aber keine direkte Sonne bekommen. Es eignet sich ein Westfenster. Stellt man die Aussaat auf ein Fensterbrett wo eine Heizung darunter ist, sollte man unter die Aussaatschale noch eine Styroporplatte legen die verhindert, das die Saat zu heiß wird oder austrocknent.


Aussaaten die draußen in Schalen überwintern, weden nicht mit einer Galsplatte oder Folie abgedeckt und sollten an einem halbschattigen Platz stehen, der auch beregnet wird. Um ihn vor Tieren zu schützen kann man während der Wintermonate ein Gitter aus Kunststoff oder ähnliches über die Aussaaten legen. Dieses kann im Frühling entfernt werden.

Was sind Lichtkeimer?

Lichtkeimer sind Pflanzen, die Licht zur Keimung benötigen. Die Samen werden nach der Aussaat nicht mit Erde abgedeckt. Um ein Austrocknen zu Verhindern, wird mit einer Glasplatte oder Frischhaltefolie die Aussaat geschützt. Ein typischer Lichtkeimer ist zum Beispiel Basilikum.

Was sind Kaltkeimer?

Kaltkeimer brauchen Kälte um zu keimen. In der Samenschale sind keimhemmende Stoffe, die ein frühzeitiges Keimen verhindern. In der Natur sind die meisten Samen im Spätsommer oder Herbst reif und fallen zu Boden. Damit sie erst im Frühjahr keimen, sind in der Samenschale zum Beispiel organische Säuren eingelagert, die im Laufe des Winters abgebaut werden. Der Samen ist im Frühjahr in der Lage zu keimen. Nun hat er die optimalen Lebensbedingungen. Ein typischer Kaltkeimer ist Bärlauch.

Was sind Frostkeimer?

Hier gilt ähnliches wie bei den Kaltkeimern, nur braucht es hier Frost, damit der Samen keimt. Die Keimung wird durch eine wasserundurchdringliche Schale verhindert, die durch Frosteinwirkung erst porös wird. Die meisten heimischen Gehölze sind Frostkeimer.

Was sind Dunkelkeimer?

Dunkelkeimer brauchen die Dunkelheit, um zu keimen. Sind sie dem ständigen Licht ausgesetz, keimen sie nicht oder nur schwach und unregelmäßig. Diese Saat muss also mit Erde bedeckt sein.

Was ist stratifiziertes Saatgut?

Um eine frühere Keimung zu erzielen gibt es verschiedene Möglichenkeiten, das Saatgut zu manupulieren.

Handelt es sich um harte Samenschalen, die den Samen schützten, kann man die Schalen anritzten oder mit Sandpapier anschleifen um die Schale porös und wasseraufnamefähig zu machen. In der Natur würden solche Samen mehrere Monate im Feuchten liegen wie beispielsweise Stechapfel.

Müssen organische Säuren in der Schale abgebaut weden, kann man die Samen ein paar Wochen bei etwa 3-5°C lagern. Man gaukelt quasi dem Saatgut vor, es sei Winter. Es folgt eine wärmere Phase bei 10-12°C , also der Frühling, bevor die Samen erhöhten Temperaturen ausgesetzt werden. Es müssen hier optimale Begingungen wie Feuchtigkeit, konstante Temperatur und eine langsame Erwärmung eingehalten werden. In den seltensten Fällen gelingt eine Stratifizierung durch Kältebehandlung im Haushaltskühlschrank. Wird das Saatgut nach der Kältephase zu schnell der Erwärmung ausgesetzt, tritt eine sekundäre Keimruhe ein. Diese ist noch schwerer zu brechen.

Am besten ist es, wenn man die Samen im Herbst in Aussaatschalen aussät und diese nach draußen stellt. Nun sind die natürlichen Bedingungen gegeben und die Natur macht alles Weitere von allein.

Was passiert beim Keimvorgang?

Für Freaks, die es ganz genau wissen wollen, hier ein kleiner Exkurs in die Botanik. Allen , denen es egal ist, was im Inneren des Samenkorns passiert, Hauptsache die Dinger keimen, überspringen einfach diesen Text.

Damit der Samen keimen kann, benötigt er Wärme und Wasser um zu quellen. Die im Inneren des Samens befindlichen Enzyme bilden verschiedenen Zucker, die die Hauptnährstoffe des Keimlings sind. Während des gesamten Keimvorgangs ernährt sich der Keimling ausschließlich von diesen inneren Reserven. Durch den Quellvorgang wird die Samenschale gesprengt. Als erstes bildet sich die Keimwurzel und orientiert sich an der Gravitation der Erde, um nach unten zu wachsen. Es bilden sich Seitenwurzeln, die dem Keimling einen festen Stand bieten. Nun bildet sich die Sprossachse und hebt das Samenkorn hoch. Dann entwickeln sich die Keimblätter. Bei einigen Pflanzen, z.B. bei Petersilie, sind diese oberirdisch und strecken sich dem Licht entgegen (epigäische Keimung). Bei vielen Gehölzen wie Ahorn und Walnuss sind diese hingegen unterirdisch (hypogäische Keimung). Die Keimlingsblätter sind sehr einfach aufgebaut, oft dickfleischig und sehen irgendwie unfertig aus. Nach den Keimlingsblättern erscheinen die Primärblätter. Der Keimvorgang ist beendet, wenn die Pflanze mit der Assimilation beginnt, das heißt, sie nimmt Mineralien aus dem Boden auf und wandelt sie in Eiweiß, Fett und Kohlehydrate um.

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Die Saat ist aufgegangen, was nun?

Wenn die meisten der Samen aufgegangen sind, läßt man die Sämlinge ein bis zwei Zentimeter groß werden. Sobald sie an die Abdeckung stoßen, muss diese entfernt werden. Da die Sämlinge besser bei erhöhter Luftfeuchte wachsen, muss man nun ein wenig basteln. In jeder Ecke der Schale ein Holzspieß und darüber eine Frischhaltefolie bilden nun ein Minigewächshaus. Man sollte die Sämlinge weiterhin warm und hell stellen, ohne direkte Sonnenbestahlung. Es ist wichtig, das sie nicht austrocknen. Mit einer feinen Brause werden diese am Besten gegossen. Ist der Wasserstrahl zu hart, fallen die Sämlinge um und es kostet sie viel Energie, sich wieder aufzurichten. Oftmals trocknet der Rand zuerst aus, während die Mitte der Schale noch nass ist. Dann sollte man mit einem feinen Wasserstrahl nur am Rand der Schale gießen.
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Wann wird Pikiert und was sollte dabei beachtet werden?

Haben die Sämlinge das zweite Blattpaar gebildet ist auch eine genügend kräftige Wurzel vorhanden. Dies ist der früheste Zeitpunkt zum Pikieren. Spätestens wenn das fünfte Blattpaar zu sehen ist, sollten die Pflanzen pikiert werden. Einige Pflanzen vertragen ein paar Monate in der Keimschale, andere sind nach wenigen Wochen nicht mehr zu gebrauchen.

Nun benötigt man einen Pikierstab. Diese gibt es ebenfalls im Handel oder man schnitzt sich ein Hölzchen, welches etwas dicker als ein Bleistift am einen Ende und etwa einen Zentimeter Durchmesser am anderen Ende sein sollte. Verschiedene Enden für verschieden große Löcher.

Die Sämlinge werden in Töpfe pikiert. Als Substrat kann man etwas stärker aufgedüngtes Vermehrungssubstrat oder auch schon normale Topferde nehmen.

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Zum Pikieren lockert man das Substrat ein wenig mit Hilfe des Pikierstabes auf. Nun fasst man den Sämling beim oberen Blatt an und zieht ihn vorsichtig aus den Substrat. Reißt das Blättchen ab, ist das nicht so schlimm, ist hingegen der Stängel verletzt, ist der Sämling leider nicht mehr zu gebrauchen.

Nun bohrt man ein Loch in das Substrat, welches groß genug sein muss, damit die Wurzel unbeschadet der Länge nach hineinpasst. Das ist eine knifflige Angelegenheit und erfordert Geduld und etwas Geschick. Man kann auch in Tuffs, also zu 3-8 Sämlingen Pikieren. Keinesfalls sollte man die Sämlinge in das Loch stopfen und die Wurzel dabei umknicken. Ist der Sämling glücklich im Loch gelandet, drückt man das Substrat ein wenig an.

Der untere Teil des Sämlings sollte bis zum ersten Blattpaar im Substrat stehen. Nun wieder mit einem weichen Brausestrahl angießen und hell und warm stellen. Auch jetzt ist direkte Sonne zu vermeiden. Erst wenn die Töpfe gut durchwurzelt sind und es sich um sonnenliebende Pflanzen wie beispielsweise Lavendel handelt, können die Pflanzen der Sonne ausgesetzt werden.

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Wann und wie wird Gepflanzt?

Sind die Töpfe durchwurzelt, kann ins Freie gepflanzt werden.

Bei in Quickpots oder Multitopfplatten gewachsenen Pflanzen, können diese ebenso ins Beet gesetzt werden. Es sollte ein kühler, wolkiger Tag sein, denn auch Pflanzen bekommen Sonnenbrand. Leichter Nieselregen und Temperaturen um die 15°C sind die idealen Pflanzbedingunggen.

Die Beete sollten von Beikraut befreit und 2 Wochen vorher gedüngt sein. Die Pflanzen werden bis zum Wurzelhals in die Erde gesetzt und gut angegossen.

Substrat

Ein Wort zur Düngung

Es empfielt sich bei Wildkräutern eine schwache Düngung mit organischen Düngern. Diese haben nicht so viele Nährsalze wie mineralische Dünger. Bei mediterranen Pflanzen ist eine starke Düngung ebenfalls von Nachteil, da sie das Aroma der Pflanzen beeinträchtigen. Je magerer diese stehen, desto mehr ätherische Öle bilden sie und desto aromareicher werden sie im Geschmack. Auch eine Kalkung kann nicht schaden, da sie den pH-Wert des Bodens hebt. Menge nach Packungsanweisung.

Bei Tomaten und Chilis ist eine stärkere Düngung angesagt. Diese Pflanzen sind sogenannte Starkzehrer, das heißt, sie verbrauchen viel Nährstoffe. Damit diese auch verfügbar sind, sollte auch währen der folgenden Wachstumsphase eine zweite Düngung erfolgen. 4 Wochen vor der ersten Ernte sollte um einen Geschmacksverlust zu vermeiden nicht mehr zusätzlich gedüngt werden.

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