Mädesüß (Saatgut)

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Mädesüß (Saatgut)

ArtNr.: FI01s
Mädesüß trägt seinen Namen, weil die Blüten süßlich schmecken. Diese sind sehr dekorativ und fallen durch ihre filigrane Struktur auf. Mädesüß ist eine alte Heilpflanze gegen Kopfschmerzen.
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Filipendula ulmaria

Mädesüß trägt seinen Namen, weil die Blüten süßlich schmecken. Diese sind sehr dekorativ und fallen durch ihre filigrane Struktur auf. Mädesüß ist eine alte Heilpflanze gegen Kopfschmerzen. Es kommt an feuchten Stellen wie Gräben, Niedermooren und Feuchtwiesen in Europa vor. Die lockeren Blüten erscheinen im Juli und verströmen einen angenehmen Duft. Mädesüß besitzt Flavonglykoside, daher sein süßliches Aroma. Durch den Gehalt an Salicylsäureverbindungen ist die Pflanze ein gutes Mittel gegen Kopfscherzen. Ein Tee aus Mädesüßblüten ist schweißtreibend und somit gut bei Erkältungen. Die Blüten werden im Juli gesammelt. Die Wurzel wird im Herbst ausgegraben.

Im Garten steht Mädesüß an einem halbschattigen bis sonnigen Platz in feuchtem Boden. Die Pflanze wird etwa 1,50 m hoch und ist sowohl durch ihre Blüten als auch durch ihr zartes Laub sehr schön anzusehen. Die ausdauernde Pflanze ist winterhart, aber nicht sehr langlebig. Nach etwa 4-5 Jahren verschwindet sie, samt sich aber gut aus. Der Standort sollte feucht sein und nicht austrocknen.

Aussaat:
Mädesüß ist ein Kaltkeimer. Am Naturstandort bleiben die Samen den Winter über an der Pflanze und fallen erst im Frühling auf den Boden um zu keimen. Sie gehören zu den sogenannten Winterstehern. Mädesüß am besten im zeitigen Frühjahr aussäen. Die Samen keimen bei einer Temperatur von 12-15°C. Sie benötigen viel Feuchtigkeit, sollten aber nicht unter Wasser stehen.

Eine Portion enthält etwa 100 Samen.
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